Was kreucht und fleucht auf den Wiesen und Weiden im Südschwarzwald? Sind das nur die ganz häufigen Tier- und Pflanzenarten, oder haben dort auch Seltenheiten ihren Lebensraum gefunden? Und was passiert, wenn dort nicht mehr beweidet wird, ob mit Rindern, Ziegen oder Schafen?
Diesen Fragen wollen wir mit unserem Projekt „Landnutzung und biologische Vielfalt“ nachgehen und über den engen Zusammenhang zwischen Landbewirtschaftung und Naturschutz informieren. Hierfür organisieren wir unter anderem eine Reihe von Bauernhof-Führungen im Biosphärengebiet in den Jahren 2026 und 2027.
Unser letzter Termin für dieses Jahr findet am 29. August (Samstag) auf dem Hof Till statt, einem Partnerbetrieb des Biosphärengebiets Schwarzwald. Gemeinsam mit Anne-Kathrin Spatz und Johannes Till wollen wir über ausgewählte Flächen rund um ihren Betrieb in Schluchsee-Äule spazieren, uns über die Beweidung und andere Nutzungen informieren und gemeinsam nach Pflanzen und Tieren Ausschau halten.
Der Schwerpunkt wird dabei auf Insekten liegen, insbesondere Heuschrecken und Schmetterlingen. Aber auch Vögel, Reptilien und natürlich die Flora werden zur Sprache kommen und mit ausgewählten Arten vorgestellt werden.
Die Exkursion dauert von 16 Uhr bis etwa 19 Uhr, die Teilnahme kostet 25 Euro (Kinder, Jugendliche und Studierende 12,50 Euro). Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich, und zwar per Mail an kultureninkontakt@gmail.com oder telefonisch unter 0163/8520825.
21. August 2026 Sebastian Schröder-Esch (für das Projektteam)
Förderhinweis: Dieses Projekt wird gefördert durch das Biosphärengebiet Schwarzwald mit Mitteln des Landes Baden-Württemberg und der Kommunen im Biosphärengebiet.
Was kreucht und fleucht auf den Wiesen und Weiden im Südschwarzwald? Sind das nur die ganz häufigen Tier- und Pflanzenarten, oder haben dort auch Seltenheiten ihren Lebensraum gefunden? Und was passiert, wenn dort nicht mehr beweidet wird, ob mit Rindern, Ziegen oder Schafen?
Diesen Fragen wollen wir mit unserem neuen Projekt „Landnutzung und biologische Vielfalt“ nachgehen und über den engen Zusammenhang zwischen Landbewirtschaftung und Naturschutz informieren. Hierfür organisieren wir unter anderem eine Reihe von Bauernhof-Exkursionen im Biosphärengebiet in den Jahren 2026 und 2027.
Unser nächster Termin findet am 22. August (Samstag) bei Landwirt Simon Frommherz von den Hochland-Höfen statt. Gemeinsam mit ihm wollen wir über ausgewählte Flächen rund um den Forsthof in Happach (Häg-Ehrsberg) spazieren, uns über die Beweidung und andere Nutzungen informieren und nach Pflanzen und Tieren Ausschau halten.
Der Schwerpunkt wird dabei auf Insekten liegen, insbesondere Heuschrecken und Schmetterlingen. Aber auch Vögel, Reptilien und natürlich die Flora werden zur Sprache kommen und mit ausgewählten Arten vorgestellt werden.
Graublauer Bläuling oder Quendel-Bläuling (Pseudophilotes baton), eine deutschlandweit sehr seltene Schmetterlingsart
Die Exkursion dauert von 16 Uhr bis etwa 19 Uhr, die Teilnahme kostet 25 Euro (Kinder, Jugendliche und Studierende 12,50 Euro). Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich, und zwar per Mail an kultureninkontakt@gmail.com oder telefonisch unter 0163/8520825.
15. August 2026 Sebastian Schröder-Esch (für das Projektteam)
Förderhinweis: Dieses Projekt wird gefördert durch das Biosphärengebiet Schwarzwald mit Mitteln des Landes Baden-Württemberg und der Kommunen im Biosphärengebiet.
Über den engen Zusammenhang zwischen Landbewirtschaftung und Naturschutz wollen wir mit unserem neuen Projekt „Landnutzung und biologische Vielfalt“ informieren. Hierfür organisieren wir unter anderem eine Reihe von Bauernhof-Exkursionen im Biosphärengebiet. Nachdem wir Mitte Juli den Auftakt auf dem Hanisenhof in Oberried-Weilersbach begangen haben, steht nun das Wiesental im Südschwarzwald auf dem Programm.
Der zweite Termin findet am 1. August (Samstag) bei Landwirt Klaus Rümmele von der Weidegemeinschaft Zweistädteblick statt. Gemeinsam mit ihm wollen wir über ausgewählte Flächen oberhalb von Tunau spazieren, uns über die Beweidung und andere Nutzungen informieren und nach Pflanzen und Tieren Ausschau halten.
Blick in die wunderschöne und ökologisch sehr wertvolle Landschaft des Wiesentals mit ihrem typischen Wechsel von Wald und Offenland. Eine Kulturlandschaft, die nur dank Beweidung existiert!
Der Schwerpunkt wird dabei auf Insekten liegen, insbesondere Heuschrecken und Schmetterlingen. Aber auch Vögel, Reptilien und natürlich die Flora werden zur Sprache kommen und mit ausgewählten Arten vorgestellt werden.
Graublauer Bläuling oder Quendel-Bläuling (Pseudophilotes baton), eine deutschlandweit sehr seltene Schmetterlingsart
Die ebenfalls seltene Rotflüglige Schnarrschrecke (Psophus stridulus), die hohe Ansprüche an ihren Lebensraum stellt
Die Exkursion dauert von 16 Uhr bis etwa 19 Uhr, die Teilnahme kostet 25 Euro (Kinder und Jugendliche 15 Euro). Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich, und zwar per Mail an kultureninkontakt@gmail.com.
29. Juli 2026 Sebastian Schröder-Esch (für das Projektteam)
Förderhinweis: Dieses Projekt wird gefördert durch das Biosphärengebiet Schwarzwald mit Mitteln des Landes Baden-Württemberg und der Kommunen im Biosphärengebiet.
Über den engen Zusammenhang zwischen Landbewirtschaftung und Naturschutz wollen wir mit unserem neuen Projekt „Landnutzung und biologische Vielfalt“ informieren. Unsere erste Bauernhof-Exkursion führt am Samstag, den 18. Juli zum Hanisenhof in Oberried-Weilersbach. Gemeinsam mit dem Landwirt Johannes Rösch wollen wir ausgewählte Flächen rund um den wunderschön gelegenen Hof begehen, uns über die Beweidung und andere Nutzungen informieren und nach Pflanzen und Tieren Ausschau halten.
Der Schwerpunkt wird dabei auf Insekten liegen, insbesondere Heuschrecken und Schmetterlingen. Aber auch Vögel, Reptilien und natürlich die Flora werden zur Sprache kommen und mit ausgewählten Arten vorgestellt werden.
Großes Ochsenauge (Maniola jurtina)
Sumpfschrecke (Stethophyma grossum)
Die Exkursion dauert von 16 Uhr bis etwa 19 Uhr, die Teilnahme kostet 25 Euro (Kinder und Jugendliche 15 Euro). Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich, und zwar per Mail an kultureninkontakt@gmail.com.
12. Juli 2026 Sebastian Schröder-Esch (für das Projektteam)
Förderhinweis: Dieses Projekt wird gefördert durch das Biosphärengebiet Schwarzwald mit Mitteln des Landes Baden-Württemberg und der Kommunen im Biosphärengebiet.
Wir freuen uns sehr, unser neues Projekt zu präsentieren und in diesem Zusammenhang zugleich einige Termine anzukündigen.
Der vollständige Titel unseres Vorhabens lautet: Landnutzung und biologische Vielfalt – Porträts ausgewählter Bauernhöfe im Biosphärengebiet Schwarzwald
Es setzt sich zum Ziel, ausgesuchte landwirtschaftliche Betriebe im Biosphärengebiet Südschwarzwald für die Öffentlichkeit sichtbar und im Rahmen von geführten Exkursionen auch erlebbar zu machen. Bei den Höfen handelt es sich in aller Regel um Betriebe von geringer Größe, die durch die meist extensive Bewirtschaftung ihrer Flächen in Form von Weiden und Wiesen einen äußerst wichtigen Beitrag zum Erhalt der Kulturlandschaft im Südschwarzwald wie auch von Lebensräumen für Pflanzen und Tiere leisten.
Inventarisierung besonderer Tier- und Pflanzenarten
Insbesondere auf den Aspekt von Flora und Fauna wollen wir mit unserem Vorhaben den Fokus richten. Hierfür werden Fachleute mit spezifischen Kenntnissen zu gängigen und relativ leicht zu erfassenden Artengruppen (v. a. Vögel, Tagfalter, Heuschrecken) im Rahmen von 1-2 Vorbegehungen eine Liste prägnanter Tier- und Pflanzen erstellen. Das Hauptaugenmerk wird dabei auf ökologisch anspruchsvollen Arten liegen, die oftmals selten sind (z. B. Rote-Liste-Arten) und zugleich Charakterarten von extensiv bewirtschaftetem Grünland sind, insbesondere den Weidfeldern. Sie verdeutlichen in besonderer Weise die hohe Biodiversität der Südschwarzwälder Kulturlandschaft.
Ein seltener Bewohner extensiver Bergweiden im Südschwarzwald ist die anspruchsvolle Rotflügelige Schnarrschrecke (Psophus stridulus) – sie zu finden ist jedes Mal ein besonderer Moment!
Öffentliche Exkursionen
Für unser auf zwei Jahre angelegtes Projekt planen wir zudem die Durchführung von insgesamt zwölf öffentlichen Exkursionen auf ebenso vielen Höfen, d. h. jeder Betrieb wird im Rahmen des Projekt ein Mal besucht. Im Juli und August 2026 werden wir voraussichtlich folgende fünf Höfe besuchen (jeweils Samstag, 16-19 Uhr):
18. Juli 2026: Hanisenhof (Johannes Rösch), Oberried-Weilersbach
1. August 2026: Weidegemeinschaft Zweistädteblick GbR (Klaus Rümmele), Schönau-Tunau
15. August 2026: Bernhard & Marius Maier, Dachsberg-Ruchenschwand
22. August 2026: Hochland-Höfe GbR (Simon Frommherz), Häg-Ehrsberg
29. August: Hof Till (Anne-Kathrin Spatz), Schluchsee-Äule
Die Gruppengröße bei den Exkursionen ist i.d.R. auf 15 Teilnehmende beschränkt, und es wird ein Teilnahmebeitrag in Höhe von 25 Euro erhoben (Kinder und Jugendliche 15 Euro). Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich, und zwar per Mail an kultureninkontakt@gmail.com. Die Plätze werden nach der Reihenfolge der Anmeldung vergeben. Bei einigen Höfen wird ein kleines Vesper angeboten werden. Weitere Informationen zu den Exkursionsterminen werden rechtzeitig hier auf unserer Website veröffentlicht. Anmeldungen nehmen wir ab sofort entgegen und stehen auch für Fragen jederzeit zur Verfügung.
Info-Steckbriefe
Ein weiteres zentrales Element unseres Vorhabens sind Info-Steckbriefe, die wir im Laufe der beiden Projektjahre für jeden der beteiligten Höfe erstellen werden. Diese werden in digitaler Form vorliegen (mehrseitige PDFs) und neben kurzen Porträts der Betriebe und der verantwortlichen Personen (Bewirtschafter) auch eine Beschreibung der Betriebsflächen und der dort vorkommenden Flora und Fauna beinhalten. Die Steckbriefe werden sich dabei nicht auf die reine Auflistung von Fakteninformationen beschränken, sondern stets auch den Aspekt der Erlebbarkeit behandeln (z. B. durch Wandervorschläge). Die einheitlich gestalteten Steckbriefe werden eine Kombination aus Text und professionellen Fotos von Menschen, Tieren bzw. Lebensräumen und Landschaft beinhalten.
Wir freuen uns auf die bevorstehende Zusammenarbeit mit den Landwirtinnen und Landwirten und hoffen auf reges Interesse seitens der Öffentlichkeit!
31. Mai 2026 Sebastian Schröder-Esch (für das Projektteam)
Förderhinweis: Dieses Projekt wird gefördert durch das Biosphärengebiet Schwarzwald mit Mitteln des Landes Baden-Württemberg und der Kommunen im Biosphärengebiet.